Traumasensitive Yoga – sicher. achtsam. stärkend.

Trauma ist nicht das Ereignis an sich. Trauma ist das, was bleibt. In deinem Körper. In deinem Nervensystem. Deinen Alltag beeinflusst.

Ein wertvoller Schutzmechanismus des Körpers, der unserer Spezies über Millionen von Jahren hinweg das Überleben sicherte.

Wie das? Damit wir blitzschnell reagieren können – entweder kämpfend oder fliehend oder, um den Schaden so gering wie möglich zu halten, erstarrend – wird in lebensbedrohlichen Gefahrensituationen die Verbindung zum Neocortex unterbrochen. Dem Gehirnbereich, der fürs analytische Denken, fürs pro und contra abwägen zuständig ist. Dafür ist nämlich keine Zeit.

Wir reagieren blitzschnell aus unserem ältesten Gehirnareal heraus, dem Reptiliengehirn, in Mustern, die dort abgespeichert sind. Alles dient unserem Überleben: hohe Herzfrequenz, um Blut in die Muskeln zu pumpen, Muskelspannung, erweiterte Pupillen um so viele Informationen wie möglich aufzunehmen, erweiterte Bronchien, flacher Atem….oder aber schlaffer Körper bis hin zur Ohnmacht. Auch das dient unserem Schutz, wenn Kampf oder Flucht nicht möglich sind.

Wenn die Situation, die wir als Gefahr eingestuft haben, vorbei ist, ist es häufig allerdings so, dass die Unmenge an Energie, die vorher im Überlebensmodus freigesetzt wurde, in unserem Körper eingesperrt bleibt. Nämlich dann, wenn wir nicht die Ressourcen haben, runterzufahren und sie zu entladen, nicht die Unterstützung von außen bekommen, nicht begleitet werden.

Das heißt, es kann sein, dass du innerlich angespannt bleibst. Dich ständig auf der Hut fühlst und deine Umgebung nach möglichen Gefahren abscannst (#hypervigilanz #hyperarousal). Panisch reagierst oder außerordentlich gereizt, wenn dich im Außen etwas triggert.

Oder aber du fühlst dich abgespalten von deinem Körper, nimmst Antriebslosigkeit und Erschöpfung wahr, ein Gefühl von Taubheit bis hin zur Depression.

All das spielt sich in deinem #Körper ab. Während dein Kopf verstanden hat, dass die Gefahrensituation ja längst vorüber ist. Vielleicht schon Jahrzehnte zurück liegt. Und doch reagiert dein Körper, als ob er nicht zu dir gehören würde.

Deshalb macht es Sinn #Traumafolgeerscheinungen über den Körper anzugehen: in einem geschützten Rahmen Kontakt aufzunehmen zu deinem Körper, deinem Gehirn neue Erfahrungen zu bieten. Du übst, Vorzeichen eines Tiggers zu erkennen, bevor dein Körper in einen Ausnahmezustand gerät, und erhältst Ressourcen, deinen Körper, dein Nervensystem, zu regulieren.

Im traumasensitive Yoga lernst du, wie du dich in deinem Körper wieder sicher fühlst und so die Verbindung zum Neocortex wieder hergestellt werden kann, aus dem heraus du deine Reaktion, dein Verhalten selbstbestimmst wählst.

Damit du jeden Moment so leben kannst, wie DU es eigentlich willst.

Traumasensitive Yoga, kurz tsy, ist vorbereitend oder begleitend zu einer Gesprächstherapie empfehlenswert, um dich zu stabilisieren und Re-Traumatisierung vorzubeugen.

Wenn du Fragen hast und noch mehr wissen willst, melde dich bei mir für ein unverbindliches, kostenloses Erstgespräch.